Willkommen beim LESEFORUM BAYERN

Das LESEFORUM BAYERN wurde 2002 vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ins Leben gerufen und organisatorisch am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) angesiedelt. Ziel ist es, die schulische Leseförderung in Bayern zu intensivieren und die Schulbibliotheksarbeit zu unterstützen. Hierbei arbeiten wir mit zahlreichen externen Kooperationspartnern zusammen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Redaktion oder die Mitglieder des Arbeitskreises
"Leseförderung und Schulbibliotheksarbeit".

"Lesen was geht" – unter diesem Motto findet in Bayern in den Sommerferien 2013 zum 5. Mal der landesweite Sommerferien-Leseclub statt - eine Initiative zur Leseförderung von 11- bis 14-Jährigen. Mehr als 130 öffentliche Bibliotheken in allen Landesteilen machen bei dieser Aktion (Juli bis September 2013) mit und bieten dabei die besten aktuellen Kinder- und Jugendbücher an. Kinder und Jugendliche erhalten vor den Sommerferien einen Clubausweis, der ihnen den exklusiven Zugriff auf ein attraktives Buchangebot bietet. Wer in den Ferien mindestens drei Bücher liest und dazu eine Bewertungskarte ausfüllt, bekommt eine Urkunde. Und mit jedem gelesenen Buch nehmen die jungen Leser an einer Verlosung teil, die im Rahmen eines Abschlussfestes stattfindet. 2012 haben sich über 13.000 Kinder und Jugendliche am Sommerferien-Leseclub beteiligt und dabei mehr als 90.000 Bücher gelesen – ein neuer Rekord!
Alles Wissenswerte (Ablauf, teilnehmende Bibliotheken, Bücherlisten, Preise u. a.) zu dieser Leseförderaktion in Zusammenarbeit mit dem LESEFORUM BAYERN finden Sie auf der Homepage des Sommerferien-Leseclubs (Link bei „mehr“). Tipps für die Begleitung der Aktion im Unterricht enthält das pdf im Anhang.
Tipps für den Unterricht.pdf (40 kB)
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Buchauswahl leicht gemacht! Am 14. März 2013 wurden auf der Leipziger Buchmesse die Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 bekanntgegeben. Alle Titel finden Sie nun auf der Homepage des Arbeitskreises für Jugendliteratur e. V. in München, an gleicher Stelle kann ein motivierendes Poster sowie die Nominierungsbroschüre mit allen Titeln bestellt werden. Die Entscheidung über die Preisträger erfolgt am 11. Oktober 2013 im Rahmen der Frankfurter Buchmesse.
Der Deutsche Jugendliteraturpreis wird als einziger Staatspreis für Literatur seit 1956 vom Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend gestiftet und jährlich verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Werke der Kinder- und Jugendliteratur aus der aktuellen Verlagsproduktion. Eine willkommene Orientierungshilfe im Meer der Neuerscheinungen - auch für den Bestandsaufbau der Schulbibliotheken!
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Aktuelle Kinder- und Jugendbücher Bücher auch für „Lesemuffel“! Am 14. März 2013 wurden auf der Leipziger Buchmesse zum zweiten Mal nach 2012 30 Neuerscheinungen auf dem Kinder- und Jugendbuchmarkt mit dem „Leipziger Lesekompass“ der Leipziger Buchmesse und der Stiftung Lesen ausgezeichnet. Ausgewählt und bewertet wurden sie von einer interdisziplinären Jury nach ihrem lesemotivatorischen Potenzial und ihrer Eignung für die Leseförderung. Dabei setzt der „Leipziger Lesekompass“ auf einen breiten Medien- und Themenmix, greift aktuelle Trends auf und stellt einen Bezug zu den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen her. Ein Überblick über alle prämierten Titel steht zum Herunterladen bereit und ermöglicht auch in den Büchern zu blättern. Ab Mai bietet die Broschüre "Ideen für den Unterricht" methodisch-didaktische Unterrichtsimpulse zu den Titeln, die mit dem Leipziger Lesekompass ausgezeichnet wurden.
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Alljährlich im Frühjahr zur Münchner Bücherschau junior stellen ausgewiesene Expertinnen des Kinder- und Jugendbuchmarkts, ihre aktuellen Favoriten vor: „Bücher, die noch keiner kennt“. Die neue Liste ist nun auf der Internetseite des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels LV Bayern abzurufen: Bilder- und Kinderbücher, Jugend- und Sachbücher. Ideal zum Verschenken und für die Erweiterung der Schulbibliothek – das Beste der Saison!
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Zum neunten Mal seit 2005 wurde am 14. März 2013 der Preis der Leipziger Buchmesse in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung vergeben. Die Jury unter dem neuen Vorsitzenden Hubert Winkels entschied sich für David Wagner: Leben (Rowohlt), Helmut Böttiger: Die Gruppe 47. Als die deutsche Literatur Geschichte schrieb (DVA) und für die Übersetzung von Eva Hesse von Ezra Pound: Cantos (Arche Literatur Verlag). In das Rennen um den begehrten Preis der Leipziger Buchmesse gingen in diesem Jahr 430 Titel von 141 Verlagen. Alle Preisträger sowie die von der Kritikerjury nominierten Titel finden Sie auf der Homepage der Leipziger Buchmesse.
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Die Verleihung des Deutschen Hörbuchpreises am 6. März im WDR-Funkhaus stellte abermals unter Beweis, wie vielseitig und leistungsstark die Hörbuchbranche ist. In kurzweiliger Abfolge wurden zum Auftakt der lit.COLOGNE die diesjährigen Gewinner in sieben Kategorien, außerdem die beiden Publikumspreise HörKules und HÖRkulino sowie das „Hörbuch des Jahres“ der hr2-Hörbuchbestenliste vorgestellt. Alle Preisträger und Nominierungen sind mit einer Kurzbeschreibung und Hörprobe auf der Homepage des Deutschen Hörbuchpreises abzurufen, wo auch im Archiv gestöbert werden kann. Reinhören lohnt!
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Freischaltcode kaufen, eingeben, fertig… Schulen, Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler können digitale Bildungsmedien von verschiedenen Verlagen jetzt in einem einheitlichen Regal verwalten und nutzen. Zum Start können die Nutzer aus mehr als 500 Titeln für über 40 Fächer und Berufe wählen, abgestimmt auf die rund 3.000 Lehrpläne in Deutschland. Ob zu Hause oder in der Schule, bei den Hausaufgaben, der Unterrichtsvorbereitung oder vor der Klasse: Das virtuelle Buchregal von „Digitale Schulbücher“ ist auf die Schulpraxis ausgerichtet. Lehrkräfte oder Schüler können Notizen hinterlegen, Lesezeichen setzen, Texte markieren und vieles mehr ...
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Im Portal „onilo.de“ werden gegen eine vergleichsweise geringe Gebühr grundschulrelevante Titel des Friedrich Oetinger Verlags, u. a. Bilderbücher und Bücher der Erstlese-Reihe „Sonne, Mond und Sterne“, als animierte Illustrationen mit Text (Flashdateien) angeboten. Diese Boardstorys können gegen ein Entgelt für einen bestimmten Zeitraum als Stream im Portal genutzt werden (d. h. bei bestehender Internetverbindung abgespielt werden). Per Beamer (und Whiteboard) können die Boardstorys so im Unterricht gemeinsam gelesen und erlebt werden. Anfang 2013 ging nun mit rund 30 Titeln die englische Ausgabe von „onilo“ an den Start – ideal zur Lese- und Sprachförderung im Anfangsunterricht Englisch!
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Seit 1985 zeichnet eine unabhängige Fachjury des Bochumer Krimi Archivs alljährlich im Januar Krimi-Autoren und Krimi-Autorinnen aus, die im vergangenen Jahr literarisch gekonnt und inhaltlich originell dem Genre neue Impulse geben. In der Kategorie „National“ geht der Deutsche Krimi Preis 2013 an: Merle Kröger („Grenzfall“), Friedrich Ani („Süden und das heimliche Leben“) und Oliver Bottini („Der kalte Traum“). In der Kategorie „International“ wurden ausgezeichnet: Sara Gran („Die Stadt der Toten“), Helon Habila („Öl auf Wasser“) und Donald Ray Pollock („Das Handwerk des Teufels“).
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Im Rahmen der Initiative „Digitales Lernen Bayern“ ging Ende 2012 die neue Internetplattform „mebis“ an den Start. Das Portal informiert über alle Beratungs- und Fortbildungsangebote in Bayern und bietet vielfältige Informationen zur Förderung von Medienkompetenz an Schulen. Die Mediathek enthält derzeit rund 6400 Filme, interaktive Karten, Simulationen und Bilder und wird kontinuierlich erweitert. Eine zentrale Lernplattform bietet virtuelle Klassenzimmer, in denen Schüler gemeinsam an Projekten arbeiten oder nach ihrem eigenen Tempo üben können. „In der digitalen Internetplattform ‚mebis‘ finden Lehrkräfte nun gebündelt an einem Ort die Unterstützung, die sie für die Vermittlung von Medienkompetenz und für einen Unterricht mit modernen Medien an unseren Schulen brauchen“, betonte Kultusstaatssekretär Bernd Sibler am 21.11.2012 anlässlich der Freischaltung des Portals, dessen Angebote nun von den 90 bayerischen „Referenzschulen für Medienbildung“ getestet werden.
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Am 21. März 2013 wäre Jean Paul 250 Jahre alt geworden, der zu seinen Lebzeiten einer der meistgelesenen deutschen Autoren war. Um diesen runden Geburtstag angemessen vorzubereiten und zu einem überregionalen und international ausstrahlenden Ereignis werden zu lassen, hat sich Ende 2009 der Verein „Jean Paul 2013“ gebildet, der nun im Jubiläumsjahr ein umfassendes und überaus vielfältiges Programm anbietet, darunter Ausstellungen, Literaturfestivals, Buchpräsentationen, Lesungen und Vorträge sowie einen Kompositions- und Schülerschreibwettbewerb. Im Projektbüro in Bayreuth wird eine informative Jubiläumswebsite betreut, der sich neben dem Veranstaltungskalender auch Informatives zu diesem zu Unrecht eher wenig bekannten Großen der deutschen Literaturgeschichte entnehmen lässt.
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Immer weniger Kinder und Jugendliche lesen Zeitungen und Zeitschriften. Um das Interesse gerade junger Menschen für Zeitungen und Zeitschriften zu fördern, hat der Beauftragte für Kultur und Medien deshalb die „Nationale Initiative Printmedien – Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie“ ins Leben gerufen. Sie soll Schülerinnen und Schüler über die Bedeutung von Medien- und Meinungsvielfalt aufklären und sie an einen mündigen Umgang mit Zeitschriften und Zeitungen heranführen. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein Schülerwettbewerb. Er wendet sich an Schulklassen der Jahrgangsstufen 5 bis 11. Der Schülerwettbewerb 2013 steht unter dem Motto „,Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen´ – Können wir alles glauben, was in den Medien zu lesen, zu hören und zu sehen ist?" Einsendeschluss für die Wettbewerbsarbeiten ist der 4. Mai 2013.
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Lehrkräfte können künftig urheberrechtlich geschützte Inhalte aus Büchern und Unterrichtswerken sowie Musiknoten analog und digital vervielfältigen und sie auch ihren Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stellen. Hierzu haben die Länder unter der Federführung Bayerns Ende 2012 mit den Verlagen einen Vertrag geschlossen.
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2013: Ein neues Jahr beginnt!

Das LESEFORUM BAYERN wünscht allen ein gutes neues Jahr: Gesundheit, Zufriedenheit, Erfolg - und viele gute neue Bücher!

Bücher sind immer beliebte Weihnachtsgeschenke, die Ferien obendrein die beste Lesezeit. Die Gutachter des LESEFORUMS BAYERN haben daher auch in diesem Jahr im Advent ihre aktuellen Favoriten für jüngere und ältere Schülerinnen und Schüler zusammengetragen: Spannende Bücher, Bücher zum Lachen, Bücher, die nachdenklich machen, bekannte und weniger bekannte Bücher, auf jeden Fall Bücher, die Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gefallen werden.
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Nach dem großen Erfolg des 1. und 2. Bayerischen Schulbibliothekstags 2009/10 und 2011/12 veranstaltete das LESEFORUM BAYERN / ISB in Zusammenarbeit mit der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen / BSB und der ekz.bibliotheksservice GmbH am 18. Oktober 2012 erneut eine hochkarätige Fachtagung: „Die Schulbibliothek – neu gedacht, neu geplant“. Tagungsort war die Neue Stadtbücherei in Augsburg. Im Zentrum der Tagung standen Fragen der Konzeption und Planung einer modernen Schulbibliothek im Sinn einer „Lernlandschaft“, verstanden als Antwort auf die Ergebnisse der Lehr-Lern-Forschung. Angesichts der großen Nachfrage wurde die Veranstaltung am 13. Dezember 2012 mit annähernd gleichem Programm wiederholt. Insgesamt wurden dadurch über 200 Lehrkäfte und Verwaltungsangestellte sowie rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus öffentlichen Bibliotheken erreicht. Das Programm beider Tagungstermine, alle Präsentationen und zusätzliches Unterstützungsmaterial aus der Tagungsmappe finden Sie nun in der Tagungsdokumentation auf der Startseite des Bereichs "Schulbibliothek".
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IGLU („Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung“), international PIRLS („Progress in International Reading Literacy Study“) genannt, ist eine international vergleichende Schulleistungsuntersuchung, die von der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) seit 2001 alle fünf Jahre durchgeführt wird und die Lesekompetenz von Grundschülerinnen und Grundschülern am Ende der vierten Jahrgangsstufe überpüft. Die Ergebnisse von IGLU 2011 wurden am 11. Dezember 2012 veröffentlicht. Danach liegt Deutschland bei der Lesekompetenz im oberen Drittel der Teilnehmerstaaten. Deutschland erreicht damit ein Leistungsniveau, das vergleichbar ist mit dem Mittelwert der teilnehmenden Mitgliedstaaten der OECD.
Nachdem die Leistungen bei IGLU 2006 geringfügig besser ausgefallen waren als bei IGLU 2001, liegt Deutschland bei IGLU 2011 wieder auf dem Niveau aus dem Jahr 2001. Der Einfluss der sozialen Herkunft auf die Leistungen der Schülerinnen und Schüler ist hoch. Kinder mit Migrationshintergrund schneiden immer noch schlechter ab als Kinder ohne Migrationshintergrund, ihre Leseleistungen haben sich jedoch inzwischen deutlich verbessert. Den Grundschulen gelingt es, die Spanne zwischen leistungsstarken und leistungsschwachen Schülern vergleichsweise gering zu halten. Auffällig ist, dass in Deutschland im internationalen Vergleich wenige Kinder auf der obersten Kompetenzstufe zu finden sind. Positiv ist anzumerken, dass die Kinder häufig und gerne in ihrer Freizeit lesen. Der aktuelle IGLU-Bericht liegt bei Waxmann in einer Printversion vor, kann aber auch online eingesehen werden.
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Am 10. Dezember 2012 haben Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch und Professor Dr. Walter Eykmann vom Vorstand des Bayerischen Bibliotheksverbands im Rahmen eines Festakts an der Bayerischen Staatsbibliothek eine enge Zusammenarbeit zwischen den rund 5.000 Schulen sowie den 2.000 öffentlichen, wissenschaftlichen und kirchlichen Bibliotheken in Bayern vereinbart. Ziel der Vereinbarung ist es, die gemeinsamen Anstrengungen zu verstärken, Kinder und Jugendliche bei der Vermittlung von Lese-, Medien- und Informationskompetenzen zu begleiten und ihre Lesemotivation zu fördern.
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Für Jugendliche bleiben Soziale Netzwerke ein zentraler Aspekt der Internetnutzung. Online-Communities zählen neben Suchmaschinen und Videoportalen zu den drei am häufigsten ausgeübten Anwendungen im Internet und werden von insgesamt 78 Prozent der 12- bis 19-Jährigen zumindest mehrmals pro Woche genutzt. 57 Prozent besuchen die eigenen oder fremden Profile im Netzwerk sogar täglich. Dies belegen die Ergebnisse der JIM-Studie 2012 (Jugend, Information, (Multi-) Media), die am 30.11.2012 in Mannheim der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
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Am 24. Oktober 2012 ging ein neues Internet-Portal zur Leseförderung von Jungen an den Start: boys & books. Die unter der Regie von Prof. Dr. Christine Garbe (Universität zu Köln, Institut für Deutsche Sprache und Literatur II) entstandene Seite richtet sich an erwachsene Literaturvermittler und Leseförderer in Schulen, Bibliotheken und Medien, im Buchhandel sowie an Eltern. Die Webseite dient der Leseförderung von Jungen ab dem Grundschulalter und empfiehlt Kinder- und Jugendliteratur nach genrespezifischen und leserorientierten Kriterien (Abenteuer, Biographien, Fantasy, Kultbücher, Sachbücher, Science-Fiction, Sport etc.). Der populären Kinder- und Jugendliteratur gilt dabei ein besonderes Interesse, auch einfache Lesestoffe werden berücksichtigt. Wer sich über die Leseförderung und die einschlägige Leseforschung informieren möchte, findet in Zukunft in den Bereichen „Leseförderung“ und „Forschung“ vielfältige Informationen. Um Mitarbeit wird gebeten.
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Am 12. Oktober 2012 wurden auf der Frankfurter Buchmesse die diesjährigen Preisbücher ausgezeichnet: „Mia schläft woanders“ in der Sparte Bilderbuch, Frerk, du Zwerg!“ in der Sparte Kinderbuch, „Es war einmal Indianerland“ in der Sparte Jugendbuch und „Was, wenn es nur so aussieht, als wäre ich da“ in der Sparte Sachbuch. Die Jugendjury kürte „Sieben Minuten nach Mitternacht“ als ihr Preisbuch. Norman Junge erhielt den Sonderpreis Illustration. Näheres zur Preisverleihung und zu allen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 nominierten Büchern findet sich auf der Homepage des Arbeitskreises für Jugendliteratur e. V. in München, dem Organisator dieses einzigen deutschen Staatspreises für erzählende Literatur.
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Der chinesische Schriftsteller Mo Yan wird mit dem diesjährigen Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet. „Der Schriftsteller vereine in seinem Werk mit halluzinatorischem Realismus Märchen, Geschichte und Gegenwart“, beschrieb ein Sprecher des Auswahlkomitees der Königlich-Schwedischen Akademie in Stockholm sein Werk. Mo Yan gilt mit seinen bislang neun Romanen und siebzig Erzählungen als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Autoren Chinas, sowohl im Westen als auch in seinem Heimatland. Der bekannteste Roman Mo Yans ist „Die Knoblauchrevolte“ (2009, Unionsverlag).
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Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den besten Roman in deutscher Sprache aus. Ziel des Preises ist es, über Ländergrenzen hinaus Aufmerksamkeit zu schaffen für deutschsprachige Autoren, das Lesen und das Leitmedium Buch. Die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2012 ist Ursula Krechel mit ihrem Roman „Landgericht“. In die engere Auswahl kamen: Ernst Augustin (Robinsons blaues Haus), Wolfgang Herrndorf (Sand), Clemens J. Setz (Indigo), Stephan Thome (Fliehkräfte) und Ulf Erdmann Ziegler (Nichts Weißes). Einen guten Überblick über das aktuelle Romanschaffen in Deutschland bietet ein Reader mit Leseproben und Hintergrundinformationen zur Longlist, der in guten Buchhandlungen kostenlos abgegeben wird.
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Am 5. Oktober 2012 wurden die Ergebnisse des ersten Ländervergleichs in der Primarstufe veröffentlicht. Das erfreuliche Ergebnis: In allen getesteten Bereichen (Lesen, Zuhören, Mathematik) erreichten die bayerischen Grundschulen den 1. Platz.
Der Ländervergleich wurde im Auftrag der Kultusministerkonferenz vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität Berlin durchgeführt. Die elektronische Fassung des Schlussberichts, eine Zusammenfassung der zentralen Befunde sowie Hintergrundinformationen zum Ländervergleich finden Sie auf der Homepage des IQB. Die Printfassung des Schlussberichts (300 S.; 32,90 €) ist beim Waxmann-Verlag unter dem Titel „Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern am Ende der vierten Jahrgangsstufe in den Fächern Deutsch und Mathematik: Ergebnisse des IQB-Ländervergleichs 2011“ erschienen.
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Von Jugendlichen für Jugendliche! Der Jugendleseclub der Stadtbücherei Landshut unter der Leitung von Georg Braun gehörte von 2003 bis 2008 zu den bundesweit sechs lokalen Jugendjurys für den „Preis der Jugendlichen“ des Deutschen Jugendliteraturpreises. Am 05.10.2012 gab der Jugendleseclub zum vierten Mal die drei Preisträger des „Landshuter Jungendbuchpreises 2012“ bekannt: DEAD BEAUTIFUL. DEINE SEELE IN MIR von Yvonne Woon, NUMBERS – DEN TOD VOR AUGEN von Rachel Ward und LAST GIRL STANDING. DIE WETTE von Hortense und Allyssa Ullrich. 2012 waren 15 Klassen aus sechs verschiedenen Landshuter Schulen an der Auswahl beteiligt. Insgesamt wurden 424 Bewertungsbögen abgegeben. Schirmherrin des Projekts ist die Landshuter Autorin und Übersetzerin Mirjam Pressler.
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Anlässlich der 10. Verleihung des Gütesiegels „Leseforum Bayern – Partner der Schulen“ für bayerische Buchhandlungen, die sich in besonderer Weise bei der Leseförderung von Kindern und Jugendlichen engagieren, fand am 4. Oktober 2012 im Literarturhaus München in Anwesenheit von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle ein Festakt statt. Die anschließende Lehrerfortbildung für Lehrkräfte aus dem Bereich der Grundschule und der Sekundarstufe stand unter dem Rahmenthema „Leseförderung so gelingt’s“.
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Mit Blick auf den 250. Geburtstag von Jean Paul am 21. März 2013 hat der Verein Jean Paul 2013 e.V. in Bayreuth den bundesweiten Schülerschreibwettbewerb „Jean Pauls Taschendruckerei“ ausgeschrieben. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 13 aller Schularten. Ausgehend vom Motiv des Selberschreibens, das im Werk Jean Pauls eine große Rolle spielt, sind die Teilnehmer dazu eingeladen, sich von vier Werktiteln („Dr. Katzenbergers Badereise“, „Der Komet“, „Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch“ und „Der Maschinenmann“) inspirieren zu lassen und kurze Texte zu verfassen. Materialien für Schüler sowie Anregungen für Lehrkräfte finden sich auf der Homepage des Vereins. Einsendeschluss ist der 12. Dezember 2012.
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Schwachen Leserinnen und Lesern mangelt es neben der Lesemotivation vor allem an kognitiven Fähigkeiten wie Leseflüssigkeit und Lesestrategien. Ihr Lesen zeugt von wenig Selbstregulation. Meist sind sie deshalb nicht in der Lage, ihren Leseprozess zu steuern, Probleme zu identifizieren und eigene Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Wie sich das ändern lässt, ist Gegenstand des eben bei Klett/Kallmeyer von Maik Philipp und Anita Schilcher herausgegebenen Buchs „Selbstreguliertes Lesen. Ein Überblick über wirksame Leseförderansätze“, das den aktuellen Forschungsstand in den Bereichen Leseflüssigkeit, Lesestrategien und Selbstregulation beim Lesen vorstellt und nachweislich wirksame Leseförderprogramme für die späte Primar- und frühe Sekundarstufe präsentiert. Den hierfür erforderlichen Instrumenten zur Lernstandsbestimmung gilt dabei ein besonderes Interesse. Ein aktueller, kompakter und praxisorientierter Überblick, der in keiner Lehrerbibliothek fehlen sollte. Zur Anschaffung empfohlen!
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Selbstlernzentrum, Schulmediothek, Lernatelier oder Leseecke – die Schulbibliothek hat viele Namen. Eines jedoch ist gewiss: Schulen brauchen heute einen Raum, in dem das entspannte Lesen genauso möglich ist wie das selbstständige Lernen. Hier finden die Schülerinnen und Schüler nicht nur Bücher, sondern auch Zeitschriften, Hörbücher, DVDs und Internetdatenbanken vor. Sie lernen, zielgerichtet in diesen Medien zu recherchieren, um die gefundenen Informationen dann in neuem Kontext anzuwenden. Schülerinnen und Schüler, die eine gut ausgestattete Schulbibliothek nutzen, lernen erfolgreicher – das haben verschiedene Studien nachgewiesen.
Wer erfolgreich eine Schulbibliothek aufbauen oder modernisieren möchte, kommt am neuen „Handbuch Schulbibliothek“ nicht vorbei, in dem die besten Kenner des Metiers ihre Erfahrungen aus langjähriger Praxis mitteilen. Eine unverzichtbare Praxishilfe für alle Schulen!
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Ferienzeit – Lesezeit: Auch in diesem Jahr haben die Gutachter des LESEFORUMS BAYERN vor den Sommerferien ihre aktuellen Lieblingsbücher für Kinder und Jugendliche zusammengestellt – Neuerscheinungen, Bestseller und weniger bekannte Bücher, von denen wir sicher sind, dass sie jungen Lesern auf jeden Fall gefallen. Die Auswahl berücksichtigt alle Altersstufen und Interessen. Belletristische Titel stehen neben Sachbüchern. Um eine rasche Übersicht zu ermöglichen, erfolgt die Darstellung nach den Lebensaltern „ab 6“, „ab 8“, „ab 10“, „ab 12“, „ab 14“ und „ab 16“.
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ALP: Vortrag „Leseförderung. Was ist das eigentlich?“

Zu Beginn des Lehrgangs 82/436 „Kinder- und Jugendliteratur“ an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen (ALP) vom 23.-25. Juli 2012 stellte StD Hermann Ruch (ISB) das Tagungsthema in einen weiteren Zusammenhang. „Leseförderung. Was ist das eigentlich?“ lautete die Fragestellung des Referenten, der einen Überblick über aktuelle didaktische Ansätze vermittelte und zur Diskussion stellte. Unterrichtspraktische Anregungen kamen dabei nicht zu kurz. Ausgehend vom bevorstehenden 10. Geburtstag des LESEFORUMS BAYERN wurden eingangs die Maßnahmen der Leseförderung in Bayern im vergangenen Jahrzehnt beschrieben und in den Kontext des PISA-Diskurses und der Bildungsstandards Deutsch gestellt. Der Vortrag thematisierte zentrale Aspekte des aktuellen Stands der Leseforschung und Leseförderung. Ein Blick auf die vielfältigen Methoden zur Förderung des literarischen Lesens und auf aktuelle Neuerscheinungen rundete die Ausführungen ab.
ALP_GYM_RS_KJL_2012_Juli.pdf (5169 kB)

Seit dem 16. Juli 2012 ist das neue Literaturportal Bayern online. Es gibt einen umfassenden Überblick über das Literaturland Bayern. Wer gerne liest, sich mit Literatur beschäftigt oder auch neugierig auf einen ganz besonderen Blick auf Bayern ist, wird hier schnell fündig. Das unter der Regie der Bayerischen Staatsbibliothek in Zusammenarbeit mit der Münchener Stadtbibliothek entstandene und fortlaufend ergänzte Portal bietet neun Rubriken, darunter Porträts zu über 300 Autoren, zu literarischen Zeitschriften und Nachlässen sowie zu den Literaturpreisen und den Literaturinstitutionen im Freistaat. Durchaus unterhaltsam muten die Rubriken „Literaturland“ und „Themen“ an, die zu literarischen Spaziergängen einladen, z. B. im Augsburg Bertolt Brechts. Ein Literaturkalender macht auf literarische Veranstaltungen aufmerksam, ein Blog ermöglicht die Meinungsäußerung der Leser. Eine professionell gestaltete kulturelle Großtat, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie von der Bayerischen Sparkassenstiftung. Hier lohnt der Besuch!
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Etwa 3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland haben ihre Wurzeln in der Türkei, darunter zunehmend junge Menschen, welche die Türkei selbst kaum mehr kennen. Auch viele Deutsche möchten mehr wissen von der Kultur und Geschichte dieses Landes am Schnittpunkt von Orient und Okzident, das Schauplatz eines rasanten gesellschaftlichen Wandels ist.
Die Editionsreihe „Die Türkische Bibliothek“, die ab 2005 auf Initiative der Robert Bosch Stiftung im Zürcher Unionsverlag erschien, kann hierzu beste Dienste leisten. 2008 wurden hierzu gemeinsam mit der Mainzer Stiftung Lesen 13 Schautafeln (DIN A1) entwickelt, die anschaulich über die moderne türkische Literatur und ihre gesellschaftlichen Zusammenhänge informieren.
Nach Abschluss der Edition konnten im Schuljahr 2011/12 nun alle 20 Bände, die Schautafeln, zwei Begleithefte sowie didaktisches Zusatzmaterial als Gesamtpaket kostenlos über das am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) angesiedelte LESEFORUM BAYERN den bayerischen Schulen zur Verfügung gestellt werden. Rückmeldungen belegen, dass die Ausstellung an den Schulen beste Dienste leistete. Ab sofort kann die Ausstellung deshalb auch für das Schuljahr 2012/13 gebucht werden.
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Seit Jahren verdankt die Leseförderung an den bayerischen Grund-, Haupt- und Mittelschulen sowie an Förderzentren Dr. Richard Sigel wertvolle Impulse. Nun hat der Akademische Rat am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -Didaktik der Fakultät für Psychologie und Pädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) in Zusammenarbeit mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen (ALP) ein neues Unterstützungssystem auf den Weg gebracht: das Internet-Portal „Wir fördern lesen“. Das Portal bietet umfängliche Informationen und Materialien zu den zentralen Themenbereichen der Leseförderung und fußt auf den Erkenntnissen der aktuellen Leseforschung. Die Schul- und Personalentwicklung wird dabei als unverzichtbare organisatorische Voraussetzung für eine gelingende Förderung von Lesekompetenz gesehen. Empfehlenswert für Lehrkräfte aller (!) Schularten - einschließlich des Gymnasiums!
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"Papa-Liste": 300 Bücher-Tipps für Väter und Großväter

Christian Meyn-Schwarze (hier im Bild mit seinen Kindern) und seinem Kompetenzteam kommt das Verdienst zu, seit Jahren Neuerscheinungen der Kinderliteratur, in denen Väter eine Rolle spielen, zu kommentieren. 300 Bücher-Tipps und andere Medien für aktive Väter und Großväter, auch zum Vorlesen! Die neueste "Papa-Liste" (Stand: 24.05.2012; Umfang: 145 S.) finden Sie hier.
Papa-Liste Pfingsten 2012.pdf (1690 kB)

Lesen, erleben, erfahren, entdecken … Ausgehend und organisiert vom Gymnasium Veitshöchheim (Ufr.) hat sich seit 2008 ein „Lokal-regionales Lesenetzwerk“ entwickelt, dem mittlerweile 18 verschiedene Erziehungs- und Bildungseinrichtungen (Grundschulen, Kindergärten, Buchhandlung, Büchereien) angehören. Schüler als Lesescouts spielen in diesem beispielgebenden Konzept eine zentrale Rolle. Nun ist die umfängliche (und höchst anschauliche) Projektdokumentation 2008-2011 erschienen. Eine wahre Fundgrube für alle Förderer des Lesens. Zur Nachahmung empfohlen!
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Seit PISA wissen wir: Nur 20% aller Jungen in Deutschland lesen gerne und tun dies freiwillig. Vor diesem Hintergrund startet der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) ein zunächst auf ein Jahr befristetes Leseprojekt, das Bücherkisten für Jungen von 7 bis 15 Jahren auf die Reise schickt. Die Bücher stellt die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj) zur Verfügung. Schulen, die sich an diesem Projekt beteiligen wollen, können die speziellen Jungen-Bücherkisten ausleihen. Die besten Projekte werden bei einer Abschlussveranstaltung 2013 vorgestellt und prämiert.
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Zum 8. Bundesweiten Vorlesetag am 18. November 2011 führte die Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG und der Wochenzeitung DIE ZEIT erneut eine Studie zum Vorleseverhalten in Deutschland durch. Die empirische Studie untersuchte erstmals in einem breiten und ganzheitlichen Sinn die Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung von Kindern und geht über die reine Beschreibung der Vorlesesituation in Deutschland hinaus. Eines der zentralen Ergebnisse ist, dass regelmäßiges Vorlesen in der Kindheit den „Lese-Knick“ in der Pubertät aufhalten kann.
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Die im August 2011 erschienene Handreichung des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) aus dem KMK-Projekt ProLesen ist nun auch online einzusehen. Die Broschüre resümiert zunächst Verlauf und Gewinn des ProLesen-Projekts in den beiden Ländern. Im Hauptteil werden die Referate der ersten ProLesen-Fachtagung vom Januar 2009 dokumentiert, die die Förderung von Lesekompetenz in den naturwissenschaftlichen Fächern fokussierte und dabei auch das Fach Mathematik mit einbezog. Praxisbeispiele aus ProLesen-Projektschulen, eine Übersicht über Lesestrategien, Link- und Literaturtipps runden das Angebot ab. Die Printversion der Broschüre kann gegen einen Unkostenbeitrag von € 5,00 bei Adelheid.Fuerstenau@lisum.berlin-brandenburg.de bestellt werden.
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Zur Erweiterung und Intensivierung der schulbibliothekarischen Beratungstätigkeit der Landesfachstelle für das öffentlich Bibliothekswesen an der Bayerischen Staatsbibliothek wurden zu Beginn des Schuljahres 2011/12 durch das Kultusministerium im Rahmen des LESEFORUMS BAYERN drei einschlägig erfahrene Pädagogen mit der Hälfte ihrer Unterrichtspflichtzeit an die Landesfachstelle abgeordnet. Ziel der Abordnung ist es, die schulbibliothekarische Beratungstätigkeit in den jeweiligen regionalen Zuständigkeitsbereichen der Landesfachstelle zu erweitern und zu intensivieren – auch durch Beratung vor Ort. Machen Sie von diesem Angebot Gebrauch!
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Im COMENIUS-Regioprojekt zwischen der finnischen Region Haapajärvi und dem Staatlichen Schulamt im Landkreis Passau geht es um innovative Methoden der Leseförderung. Jetzt zeichnet der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusminister-
konferenz (KMK) die von der EU geförderte Regio-Partnerschaft als "Projekt des Monats September 2011" aus. Wir gratulieren!
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Das im Juli 2011 im WOCHENSCHAU Verlag erschienene Praxisbuch von Sabine Wolf und Karsten Schuldt richtet sich an Personen, die – egal ob mit pädagogischer, bibliothekarischer oder anderer Ausbildung – Schulbibliotheken aufbauen, umbauen oder betreiben wollen. Es versammelt Erfahrungen und Systematisierungen von Beobachtungen und soll dazu dienen, für Schulbibliotheken mittel- und langfristige Entwicklungspläne zu entwerfen, die Arbeit in ihnen zu strukturieren und von der Arbeit in anderen Einrichtungen zu lernen. Eine preiswerte und hilfreiche Neuerscheinung zu den zentralen Fragen rund um die Schulbibliothek!
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Bayerische Hochschulbibliotheken und staatliche Bibliotheken unterstützen Gymnasien, Fach- und Berufsoberschulen bei der Vermittlung von Informationskompetenz durch ein vielfältiges Angebot an Kursen und Schulungen. Die Arbeitsgruppe Informationskompetenz im Bibliotheksverbund Bayern hat hierzu Standards der Informationskompetenz für Schülerinnen und Schüler vorgelegt, die als Leitlinien für die Zusammenarbeit von Schulen und Bibliotheken dienen sollen. In einem Workshop am 3. März 2011 in der UB Augsburg wurden diese Standards von Vertretern aus dem Bibliotheks- und Schulbereich diskutiert und durch Praxisbeispiele aus der Schüler- und Lehrerbildung einzelner Bibliotheken ergänzt. Nun liegt eine Internet-Dokumentation der Tagung vor.
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ALP-Tagung für Seminarlehrkräfte: Vortrag Leseförderung

Im Rahmen der alljährlichen Fortbildungstagung für Seminarlehrkräfte für das Fach Deutsch am Gymnasium an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen (ALP) informierte StD Hermann Ruch am 5. Juli 2011 über das KMK-Projekt ProLesen im Kontext der schulischen Leseförderung in Bayern seit dem ersten PISA-Schock. Im Verlauf des Vortrags wurden zentrale Aspekte des aktuellen Stands der Leseforschung und Leseförderung herausgearbeitet und zur Diskussion gestellt.
ALP_Seminarlehrer_Gym_7_2011.ppt (26456 kB)

Gewusst wie! Von der Auswahl der Datenbanken und Suchmaschinen über den Einsatz der geeigneten Suchbegriffe und die Auswertung der Ergebnisse bis hin zum korrekten Zitieren und dem Erstellen eigener Literaturlisten – der bei J. B. Metzler erschienene Ratgeber der wissenschaftlichen Bibliothekare Fabian Franke, Annette Klein und André Schüller-Zwierlein demonstriert Schritt für Schritt, wie man die passende Literatur, z. B. für Seminar- und Hausarbeiten, findet und verarbeitet. Berücksichtigt werden dabei nicht nur gedruckte Quellen, wie Bücher, Zeitschriften und Zeitungen, sondern auch Internet-Ressourcen.
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Die Akademie Kinder philosophieren im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) versteht sich als Bindeglied zwischen pädagogischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung. Sie bietet Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte an und arbeitet an der Weiterentwicklung und Verankerung des Philosophierens als Bildungs- und Erziehungsprinzip in Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie in der Ausbildung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften. Hierzu werden zahlreiche Unterstützungsmaterialien angeboten.
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Zum 6. Mal veranstaltete die Stiftung Lesen ihren Nationalen Round Table Leseförderung – diesmal am 18./19. November 2010 in Ulm und zu einem sehr grundlegenden Thema: der Relevanz von Erkenntnissen der Hirnforschung für die Leseförderung. Die Dokumentation der Tagung ist nun erschienen und kann wie die vorangegangenen Broschüren der verdienstvollen Schriftenreihe auch online eingesehen werden. Die Printfassung ist gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro zzgl. Versandkosten über die Stiftung Lesen erhältlich.
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Die Studie „Nutzung von Schulbibliotheken und Leseverhalten – Einstellungen junger Menschen zu ihrer Schulbücherei und eine Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Nutzung von Schulbüchereien und Schulerfolg“ (2010) des National Literacy Trust (UK) geht der Frage nach, wie junge Menschen über ihre Schulbücherei denken, wie und warum sie diese nutzen und wenn nicht, weshalb nicht?
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Über 20 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen haben Migrationserfahrung oder stammen von Zuwanderern ab. Öffentliche Bibliotheken ermöglichen mit interkulturellen und vielsprachigen Angeboten eine aktive Teilnahme und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Zugleich sind Bibliotheken Räume der Begegnung und des Austauschs und Orte des Lernens in Vielfalt. Grund genug für die Landesfachstelle ÖBIB in Bayern, zu diesem wichtigen Themenkreis auf ihrer Homepage eine eigene Rubrik einzurichten. Ein Link führt zur Internet-Plattform der dbv-Kommisssion Interkulturelle Bibliotheksarbeit, wo zahlreiche Tipps zum Bestandsaufbau und Praxisbeispiele angeboten werden.
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Der Übergang von einer dem Kind bzw. dem Jugendlichen vertrauten Umwelt, von einer Bildungseinrichtung in eine folgende, spielt eine herausragende Rolle bei der Bewältigung von neuen Lebenssituationen. Das schulartübergreifende Internet-Portal aus Unterfranken www.uebergaengegestalten.de hat es sich – als Ergänzung zur Virtuellen Schule und Virtuellen Grundschule – zum Ziel gesetzt, Aktivitäten im Zusammenhang mit den vielfältigen Übergängen von einem Schulsystem zum anderen zu bündeln und allen Beteiligten ein Forum zur Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Die Förderung des Lesens und Schreibens spielt dabei eine wichtige Rolle.
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Der Februar-Newsletter von MANNdat e. V., einem bundesweit tätigen Verein, der Benachteiligungen von Jungen und Männern bekannt machen und beseitigen möchte, enthält u. a. ein Interview mit Jürgen Banscherus, dem Autor der Kult-Reihe „Kwiatkowski“, einen kurzen Rückblick auf die Ergebnisse der im Dezember 2010 veröffentlichten PISA-Studie, ein Interview zum Thema „Vorbilder für Jungen“ sowie eine Auflistung von Buchtiteln speziell für Buben.
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Neu: Auf onilo.de werden jetzt grundschulrelevante Titel des Friedrich Oetinger Verlags, u. a. Bilderbücher und Bücher der Erstlese-Reihe „Sonne, Mond und Sterne“, als animierte Illustrationen mit Text (Flashdateien) angeboten. Diese Boardstorys können gegen ein Entgelt für einen bestimmten Zeitraum als Stream im Portal genutzt werden (d. h. bei bestehender Internetverbindung abgespielt werden). Per Beamer (und Whiteboard) können die Boardstorys so im Unterricht gemeinsam gelesen und erlebt werden.
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Leseförderung ist eine zentrale Aufgabe aller Fächer und der gesamten Schule. Der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern kommt dabei eine hohe Bedeutung zu. Diesem Ansatz stellte sich das KMK-Projekt "ProLesen. Auf dem Weg zur Leseschule", das vom Sommer 2008 bis Sommer 2010 von allen sechzehn Bundesländern getragen wurde. 138 Projektschulen nahmen daran teil. Nun sind in Sachsen-Anhalt und in Bayern die ersten ProLesen-Handreichungen erschienen. Nordrhein-Westfalen hat ein ProLesen-Portal entwickelt.
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In mehr als jeder dritten Familie mit Migrationshintergrund wird täglich vorgelesen – in jeder achten gar nicht. Erstmals präsentiert eine Studie Zahlen zum Vorlese- und Erzählverhalten in Familien mit Migrationshintergrund. Die repräsentative Studie, die Mitglieder der größten MigrantInnengruppen zu Wort kommen lässt, ist die vierte Untersuchung, mit der die Deutsche Bahn, die Wochenzeitung DIE ZEIT und die Stiftung Lesen das Vorleseverhalten in Deutschland untersuchen.
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Am 07. Dezember 2010 wurden die Ergebnisse von PISA 2009 vorgestellt, der vierten Testrunde seit 2000, in der erneut die Überprüfung der Lesekompetenz im Mittelpnkt stand: Deutschland ist es demnach in den vergangenen Jahren gelungen, die Lesefähigkeiten seiner 15-jährigen Schülerinnen und Schüler spürbar zu verbesssern. Zumal der Umfang der sog. Risikogruppe mit und ohne Migrationshintergrund konnte deutlich verringert werden. Allerdings liegt das Gesamtergebnis im internationalen Vergleich noch immer nur im OECD-Durchschnitt. Nach wie vor zeigen sich große geschlechtsspezifische Unterschiede und der starke Einfluss sozio-ökonomischer Faktoren auf den Bildungserfolg. Leseförderung bleibt deshalb nach wie vor eines der wichtigsten bildungspolitischen Themen.
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In zahlreichen Unterrichtsmodellen und kürzeren Unterrichtsanregungen stellt Heft Nr. 224 (Nov. 2010) von Praxis Deutsch ein rundes Dutzend Kinder- und Jugendbücher für alle Jahrgangsstufen vor, die im vergangenen Jahrzehnt erschienen sind und exemplarisch für neuere Entwicklungen stehen. Das instruktive Editorial von Dieter Wrobel zeichnet die wichtigsten Entwicklungslinien nach.
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Das Schweizer Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) hat eine praxisorientierte Handreichung für die Sekundarstufe I erarbeitet, die zur Umsetzung des Konzepts „Lesen in allen Fächern“ beiträgt. Im Fokus stehen leseungeübte Jugendlichen und die Fragestellung, wie man diese Zielgruppe durch Sachbücher, Zeitschriften und Sachmedien erreichen kann. Hinweise für die Vermittlung von Lesekompetenzen runden das Angebot ab.
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"Leseförderungsprojekte" - die neue Rubrik der Homepage des Landesverbands Bayern des Börenvereins des Deutschen Buchhandels bietet Veranstaltungsideen, Aktionen und Anregungen für die Zusammenarbeit des Buchhandels mit Schulen und Kindergärten zuhauf. Lassen Sie sich inspirieren! So gelingt Leseförderung bestimmt.
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"Bibliothek macht Schule!" – unter diesem Motto fand im Schuljahr 2009/10 in Nürnberg zum ersten Mal in Bayern ein landesweiter Schulbibliothekstag statt. Veranstalter war das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) / LESEFORUM BAYERN in Zusammenarbeit mit der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen / BSB sowie der Stadtbibliothek und dem Pädagogischen Institut der Stadt Nürnberg. Die Gesamtzahl der Teilnehmer betrug fast 600 – ein schöner Erfolg, der das hohe Informationsbedürfnis in Schulen und Bibliotheken unterstreicht. Alle Vorträge und Forumsbeiträge können nun auch online abgerufen werden:
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Gute Nachricht: Bayerns Schüler stehen im ersten Bildungsvergleich der deutschen Länder, der die bisherigen Ländervergleiche im Rahmen von PISA (PISA-E) und PIRLS/IGLU (IGLU-E) ablöst, in allen Kategorien auf Platz 1. Allerdings weist der Vergleich auch auf nach wie vor bestehende Disparitäten (Geschlecht, soziale Herkunft, Migrationshintergrund) im Bildungswesen hin. Im Mittelpunkt der 2008/09 durchgeführten Erhebung standen die Kompetenzen der Schüler der Jahrgangsstufe 9 in Deutsch und der ersten Fremdsprache im Bereich Lese- und Hörverständnis. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse des von der Kultusministerkonferenz (KMK) ins Leben gerufenen Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) findet sich auf der Webseite des IQB.
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