Gute Praxis

Die Studienbibliothek des Carl-Orff-Gymnasiums (COG) in Unterschleißheim bei München strahlt in neuem Glanz. Offiziell eingeweiht und dem schulischen Nutzern übergeben am 17.11.2009, kann sie auf eine 5-jährige Entstehungsgeschichte zurückblicken, die zugleich die Entwicklung einer in die Zukunft weisenden Idee war ...
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Die erste Reaktion auf das Konzept „Mehr lesen – mehr verstehen!“, das am 21. Mai 2007 im Münchner Literaturhaus vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus der Fachöffentlichkeit vorgestellt wurde, kam aus Germering - die CSG-Sommerlesewochen am Ende des Schuljahres 2007/08.
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In den 90er Jahren begann man am Bamberger Clavius-Gymnasium Autorinnen und Autoren in die Schule einzuladen und damit das Interesse der Schüler an Literatur und am Lesen zu fördern. Aus den ersten Anfängen hat sich in der Zwischenzeit eine auf vielen Pfeilern "Lesende Schule" entwickelt, deren vielfältigen Aktionen hier vorgestellt werden.
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Das Dante-Gymnasium fördert schon seit vielen Jahren das Lesen durch den Vorlesewettbewerb der 6. Klassen, der als großes Ereignis in der neu erbauten Mensa zelebriert wird, durch die Klassenbüchereien der 5. Klassen, die dem folgenden Jahrgang „vererbt“ werden, durch die Einladung von Schriftstellern zu Lesungen. Daneben gibt es einen Wahlkurs Kreatives Schreiben, der eben nicht nur liest, sondern selber schreibt und versucht, seine Mitschüler zum Lesen des Geschriebenen zu animieren, zum Beispiel durch Sagen.
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Ausgehend vom Konzept "Mehr lesen, mehr verstehen - auch im Englischen" führte die Fachschaft Englisch in den Jahrgangsstufen 6 bis 8 eine Schülerbefragung durch, um die Ergebnisse des Lesekonzepts im Fach Englisch und entsprechenden Vertretungsstunden zu evaluieren. Die Ergebnisse sind vielversprechend und könnten anderen Schulen Ansporn bieten, auch im Fach Englisch gezielt Leseförderung zu betreiben.
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"Nimm mich! Lies mich! Gib mich weiter!" lautet das Programm von NiLiGi - einem Leseförderungskonzept für die gesamte Schulgemeinschaft. Die ganze Schule wird hier zur Bibliothek, zu einer Bücher- oder "Bookcrossing"-Gemeinschaft.
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Seit dem 13.10.2007 findet in der Mensa des Gymnasiums Starnberg vierteljährlich, immer am Freitagnachmittag, ein öffentliches Literatur-Café statt. Thematische Schwerpunkte sind kabarettistische Texte, die in szenischen Lesungen von Schülern vorgetragen werden. Zu den zahlreichen weiteren Aktivitäten rund ums Buch am Gymnasium Starnberg zählen: die Leseaktion „Männersache“, Schülerrezensionen für die "Bücher des Monats" des LESEFORUMS BAYERN, Autorenlesungen, der beliebte Büchermarkt für die 5. und 6. Jahrgangsstufe, der Literaturzirkel "Freies Schreiben" ...
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Wie man eine Schulbibliothek zu einem modernen multimedialen Wissen-, Informations- und Kommunikationszentrum ausbaut, stellen Natalie Reger und Ina Schmidt vor. Umfangreiche Aktionen rund um das Thema Lesen und die Schulbibliothek zeigen das große Engagement der Schule in Sachen Leseförderung und regen zur Nachahmung an.
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Im Rahmen der vielfältigen Bestrebungen um die Verankerung einer Lesekultur im schulischen und privaten Umfeld der Heranwachsenden hat das Gymnasium Veitshöchheim im November 2008 ein „Lokal-regionales Lesenetzwerk“ ins Leben gerufen, das sich zum Ziel setzt, Leseförderung über die Grenzen der eigenen Schule hinaus anzuregen und dabei Kinder und Jugendliche als Mittler und Multiplikatoren agieren zu lassen ...
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Juli Zehs Roman „Spieltrieb“ ist ein Glücksfall für den Unterricht. Die außergewöhnliche Geschichte von Ada, Alev und ihrem Deutschlehrer Smutek nimmt Schüler schon allein deswegen leicht gefangen, weil sich Parallelen zwischen ihrer Situation als Schüler der Kollegstufe und den Romanprotagonisten ziehen und sich dadurch engagierte Diskussionen und Reflexion eigener Leseerfahrungen erreichen lassen. OStR Rainer Fliege, Kursleiter des LK Deutsch 2007/2009 am Heinrich-Schliemann-Gymnasium Fürth, hat eine Unterrichtsreihe erarbeitet und in seinem Leistungskurs mit großem Erfolg durchgeführt.
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Mit dem Ziel einer kontinuierlichen und nachhaltigen Förderung des Lesens durch alle gymnasialen Alterstufen hindurch wurde am Johann-Schöner-Gymnasium ein Konzept entwickelt, welches die einzelnen Fördermaßnahmen fest im Lehr- und Lernbetrieb der Schule verankert und so zu einem zentralen Merkmal des Schulprofils entwickelte.
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Die Schülerinnen und Schüler der 5. – 8. Klassen des Katharinen-Gymnasiums Ingolstadt versuchten 2008 in einem Wettbewerb möglichst viele Bücher zu lesen – das erste Mal waren es 4300! Dadurch halfen sie nicht nur sich selbst, sondern auch Waisen- und Straßenkindern in Burkina Faso, denn für jedes gelesene Buch wurden sie von Sponsoren belohnt. Aufbauend auf dieser Aktion entstand auf der Homepage der Schule eine eigene “Katherl-liest-Seite“, auf der Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen Bücher vorstellen und rezensieren können. Interviews mit Lehrkräften und Eltern, ein monatliches Lesequiz und ein „Litera-Chat“ für die Oberstufe runden dieses nachahmenswerte Angebot zur Leseförderung ab.
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Das Kaiser-Heinrich-Gymnasium in der Bamberger Altstadt ist ein humanistisches Gymnasium mit neusprachlichem Zweig und gehört zu den ältesten Gymnasien Bayerns. Durch eine Spende des Rotary-Clubs konnte Ende 2009 eine neue Kinder- und Jugendbibliothek eingerichtet werden, die der Leseförderung neuen Aufschwung verlieh. Seither stellen die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe regelmäßig ihre „Bücher des Monats“ vor ...
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„Literatur und Persönlichkeit“ – das ist nicht nur ein Ausbildungs-, sondern auch ein Bildungsschwerpunkt am Gymnasium Grafing. Dazu gehören die jährlich stattfindenden Literaturtage, ein Literaturwettbewerb sowie Rezitationsabende mit Musik und einiges mehr...
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Seit elf Jahren findet am Städt. Louise-Schröder-Gymnasium für alle Klassen eine fächerübergreifende Literarische Woche statt, die in einen Literarischen Abend mündet - 2007 unter dem Motto "Blau!".
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Als Reaktion auf das Konzept "Mehr lesen – mehr verstehen!" führte das Maria-Theresia-Gymnasium in München für die
7. Jahrgangsstufe im Schuljahr 2007/08 erstmalig das so genannte „Lesediplom“ ein.
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Freies Lesen: Jede Woche wird eine im Stundenplan rotierende Stunde dazu verwendet, um das Lesen der Schüler zu fördern. Dazu werden Bücherkisten aus der Bibliothek in das Klassenzimmer gebracht und jeder Schüler sucht sich ein Buch aus. Dieses liest er dann in den folgenden Lesestunden weiter. Jeder liest also nach seinem Interesse und in seinem Tempo. Die Ergebnisse hält jeder in seinem Lesetagebuch fest.
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Sophie Scholl spielt eine wichtige Rolle für das Schulleben. Regelmäßig werden Lesungen und Vorträge zu den Themen „Weiße Rose“ und Zivilcourage veranstaltet. Leseförderung ist ein besonderes Anliegen, da das Mädchengymnasiums viele Kinder besuchen, die mit anderen Muttersprachen aufgewachsen sind und vor allem in der Unterstufe der Förderung in der deutschen Sprache bedürfen. Zwei herausragende Projekte zur Leseförderung sind „Robi - die rollende Bibliothek“, und die Hörbuchecke.
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