Klassenlektüre - Ganzschriften für den Unterricht
Nelly und der Piratenschatz
von Hagemann, Bernhard
| erschienen | Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich , 2009 Dudenverlag |
|---|---|
| ISBN-13 | 978-3-411-70818-5 |
| Einband / Umfang | gebunden , 48 S. |
| Preis | bis 10 € |
| Gattung | Kinderbuch |
Untertitel
Piratengeschichte aus der Reihe Lesedetektive für die 3. Klasse; Folgeband von „Nelly, die Piratentochter“
Bewertung
| Eignung als Klassenlektüre | sehr gut geeignet |
|---|---|
| Eignung für Jahrgangsstufen | 2 - 4 |
| Eignung für Schularten | Volksschulen |
| Eignung für Fächer | Deutsch |
Besprechung
Nelly ist die Tochter eines Piratenkapitäns, des Wilden Jim, und fährt mit ihm auf der Tuttan zur See. Schiff und Mannschaft machen nicht mehr viel her. Oskar, der ehemalige Schiffskoch, muss zudem ins Piratenaltersheim gehen. In dieser Situation bekommen sie Verstärkung vom Zweiarmigen Dragan, dem Zwillingsbruder des Erzfeindes vom Wilden Jim, dem Einarmigen Zoran. Sie sind die Söhne vom Gefährlichen Zoltan, der auf einer Insel einen Schatz vergraben hat. Im Gegensatz zu seinem Bruder hat Dragan nichts mit Piraterie am Hut, doch er braucht Geld. Da die Schatzkarte zu je einer Hälfte auf die Rücken der Zwillingsbrüder tätowiert ist, können sie den Schatz nur gemeinsam heben. Dragan und der Wilde Jim samt Mannschaft und Nelly finden die Insel und treffen dort auf Zoran, der sie gefangen nimmt. Da aber Dragan nicht auf seinen eigenen Rücken schauen kann und die übrigen Männer nicht lesen können, ist nur Nelly in der Lage, die Karte zu entziffern. Nun muss sie sich einen Plan zurechtlegen, wie sie Zoran und seine Männer überlisten kann, was ihr natürlich gelingt.
Die Geschichte ist witzig und spannend erzählt. Bunte, karikaturhaft gezeichnete Bilder lockern den Text auf. Die Einteilung in vier Kapitel strukturiert die Geschichte und erleichtert zusammen mit der Schuldruckschrift das Lesen. „Detektivaufgaben“ mit Selbstkontrolle überprüfen das Textverständnis. Obwohl die Hauptperson ein Mädchen ist, wird diese Piratengeschichte auch Jungen Spaß machen.
Die Geschichte ist witzig und spannend erzählt. Bunte, karikaturhaft gezeichnete Bilder lockern den Text auf. Die Einteilung in vier Kapitel strukturiert die Geschichte und erleichtert zusammen mit der Schuldruckschrift das Lesen. „Detektivaufgaben“ mit Selbstkontrolle überprüfen das Textverständnis. Obwohl die Hauptperson ein Mädchen ist, wird diese Piratengeschichte auch Jungen Spaß machen.
Hinweise für den Unterricht
Lesedetektive nennt der Dudenverlag seine Erstlesereihe. Für jede Jahrgangsstufe der Grundschule werden stabile, gebundene Bücher angeboten, die zur Leseförderung eingesetzt werden können. Umfang, Bild-Textverhältnis und Schriftgröße sind den steigenden Lesefähigkeiten von der 1. bis zur 4. Jahrgangsstufe angepasst. Rätsel und Fragen zum Inhalt, deren Lösungen mit dem beiliegenden Lesezeichen von den Kindern selbst kontrolliert werden können, unterstützen das sinnentnehmende Lesen. Am Ende werden die Kinder aufgefordert, zum Thema eine Geschichte zu schreiben. Zweimal im Jahr verspricht der Verlag unter den Einsendern Buchpreise zu verlosen. Ergänzt wird das Angebot durch die Internetseite www.lesedetektive.de. Dort kann man sich unter anderem die Lesezeichen für die Selbstkontrolle nachdrucken, wenn sie verloren gegangen sind. Der vorliegende Band ist sehr zu empfehlen als Klassenlektüre im ersten Halbjahr der 3. und für die Klassenbibliothek der 2. bis 4. Jahrgangsstufe bzw. die Schulbibliothek der Grundschule.
Unterrichtsvorschlag:
Das Buch „Nelly, die Piratentochter“ wird vorgelesen und die Arbeitsblätter, die der Verlag zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung stellt, werden von den Kindern bearbeitet. Daran schließt sich die selbstständige Lektüre von „Nelly und der Piratenschatz“ an und die abschnittweise Bearbeitung der Aufgaben im hier (s. Material) angefügten Lesebegleitheft. Als Abschluss wäre ein Piratenlesefest denkbar – eventuell in der Faschingszeit – bei dem die Kinder in der Schatzkiste statt Gold Piratenbücher für das freie Lesen finden. Diese können bei der öffentlichen Bibliothek ausgeliehen werden.
Unterrichtsvorschlag:
Das Buch „Nelly, die Piratentochter“ wird vorgelesen und die Arbeitsblätter, die der Verlag zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung stellt, werden von den Kindern bearbeitet. Daran schließt sich die selbstständige Lektüre von „Nelly und der Piratenschatz“ an und die abschnittweise Bearbeitung der Aufgaben im hier (s. Material) angefügten Lesebegleitheft. Als Abschluss wäre ein Piratenlesefest denkbar – eventuell in der Faschingszeit – bei dem die Kinder in der Schatzkiste statt Gold Piratenbücher für das freie Lesen finden. Diese können bei der öffentlichen Bibliothek ausgeliehen werden.
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