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Imke und die gestohlenen Trikots
von Behrens, Corinna
| erschienen | Goch, 2007 |
|---|---|
| ISBN-13 | 978-3-939691-92-1 |
| Einband / Umfang | 114 S. |
| Preis | bis 10 € |
| Gattung | Kinderbuch |
Untertitel
Kriminalgeschichte im Umkreis einer Mädchenfußballmannschaft
Bewertung
| Eignung als Klassenlektüre | weniger geeignet |
|---|---|
| Eignung für Jahrgangsstufen | 3 - 6 |
| Eignung für Schularten | alle Schularten |
| Eignung für Fächer | Deutsch, Sport |
Besprechung
Imke ist Leistungsträgerin in der Mädchenfußballmannschaft des SV Winkelbach. Sie steht mit ihren Mitspielerinnen vor dem Meisterschaftsspiel gegen den Tabellenführer TuS Neustadt. Im Gegensatz zu diesem hat ihr Verein wenig Geld, weshalb sich die Mädchen besonders freuen, als ihnen ihre Trainerin von dem Satz neuer Trikots erzählt, die sie rechtzeitig vor dem Endspiel bekommen haben. Doch die neuen Sporthemden sind plötzlich verschwunden, offensichtlich gestohlen. Imke und ihre Freundinnen versuchen nun herauszufinden, wer der Dieb ist. Imke verdächtigt nacheinander Personen des gegnerischen, aber auch des eigenen Vereins und gerät bei ihren Nachforschungen in eine gefährliche Situation. Es gelingt den Mädchen, den Fall aufzuklären und auch die Meisterschaft zu gewinnen. Die Autorin ist laut Klappentext im Frauen- und Juniorinnenfußball engagiert, war Spielerin und Trainerin. In der vorliegenden Erzählung stellt sie neben der Krimihandlung weniger fußballtechnische als vielmehr soziale und emotionale Aspekte dieses Mannschaftssports in den Vordergrund: Freundschaft, Zusammenhalt, Fairness, Motivation. Dank der gut aufgebauten Spannung liest sich die Geschichte recht flüssig. Sprachlich fällt ein Bemühen um Anschaulichkeit auf, wenn die Geschichte an manchen Stellen auch etwas holprig wirkt. Ärgerlich sind allerdings die zahlreichen Fehler in Orthographie und Interpunktion.
Hinweise für den Unterricht
Lesefutter für am Fußball oder an Kriminalgeschichten interessierte Mädchen. Zum Einstellen in die Klassenbibliothek geeignet. Als Klassenlektüre vor allem in gemischten Klassen weniger zu empfehlen, da Jungen so gut wie keine Rolle spielen.
