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Midgard
von Hohlbein, Wolfgang; Hohlbein, Heike
| erschienen | München, 2009 |
|---|---|
| ISBN-13 | 9783866157309 |
| Einband / Umfang | gebunden , 330 S. |
| Preis | bis 10 € |
| Gattung | Fantasy |
Untertitel
Fantasy-Buch, eingebettet in die germanische Sagenwelt
Bewertung
| Eignung als Klassenlektüre | geeignet |
|---|---|
| Eignung für Jahrgangsstufen | 6 - 8 |
| Eignung für Schularten | alle Schularten |
| Eignung für Fächer | Deutsch |
Besprechung
Lif, ein Junge, erlebt seltsame Dinge: Ein schwarzes Schiff durchpflügt mit übermächtiger Geschwindigkeit das Meer, ein fürchterlicher, kalter Sturm sucht seine Gegend heim, ein übergroßer Wolf und ein riesenhafter Mann kämpfen gegeneinander. Erst Skalla, eine alte Magd, erzählt Lif die Sagen zu diesen Figuren: Das Meer soll Zwillinge an Land spülen, Lif und Lifthrasil. Was aus ihnen wird, liegt in der Hand derer, die sie finden. Am Ende der Welt dann, wenn der Fimbulwinter hereinbricht und die Götterdämmerung begonnen hat, werden sich diese Zwillinge mit dem Schwert in der Hand gegenüberstehen und über die Zukunft der Menschen entscheiden.
Lif ist bei den Menschen groß geworden, Lifthrasil in den Fängen des Bösen, zu dem auch das schwarze Schiff Nagelfar und der gewaltige Fenriswolf gehören. Lif will die Menschen retten und macht sich deshalb auf die Suche nach Liftharsil. Er findet dabei verschiedene Begleiter und erlebt einige Abenteuer. Am Ende stehen sich tatsächlich Lif und Lifthrasil gegenüber ...
Schön ist die Wende auf den letzten drei Seiten. Lifthrasil - ein Mädchen - klärt Lif auf, dass sie beide selbst das Schicksal sind. Die Menschen haben die Götter nach ihrem Vorbild mit Neid und Furcht erschaffen. Daher mussten die Götter genauso untergehen wie Midgard selbst. Sie beide stellen vielleicht nun einen zweiten Beginn dar.
Lif ist bei den Menschen groß geworden, Lifthrasil in den Fängen des Bösen, zu dem auch das schwarze Schiff Nagelfar und der gewaltige Fenriswolf gehören. Lif will die Menschen retten und macht sich deshalb auf die Suche nach Liftharsil. Er findet dabei verschiedene Begleiter und erlebt einige Abenteuer. Am Ende stehen sich tatsächlich Lif und Lifthrasil gegenüber ...
Schön ist die Wende auf den letzten drei Seiten. Lifthrasil - ein Mädchen - klärt Lif auf, dass sie beide selbst das Schicksal sind. Die Menschen haben die Götter nach ihrem Vorbild mit Neid und Furcht erschaffen. Daher mussten die Götter genauso untergehen wie Midgard selbst. Sie beide stellen vielleicht nun einen zweiten Beginn dar.
Hinweise für den Unterricht
Mit 330 Seiten ist das Buch recht umfangreich, aber noch als Klassenlektüre geeignet. Die Karte der Insel Midgard, die zu Beginn des Buches abgedruckt ist, lässt sich im Unterricht gut einsetzen, um Lifs Reise und seine Abenteuer nachzuvollziehen. Da „Midgard“ in die germanische Götterwelt eingebettet ist, bietet sich die Lektüre im Zusammenhang mit der Unterrichtssequenz „Sagen“ an. Um „Midgard“ in 1-2 Unterrichtsstunden als mögliche Freizeitlektüre vorzustellen, könnten z. B. die Seiten 51-55 (die letzten Seiten des Kapitels „Der Aufbruch“) als Grundlage dienen. Hier erzählt Skalla die Sage um Lif und Lifthrasil.
