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Pünktchen und Anton
von Kästner, Erich; Kreitz, Isabel
| erschienen | Hamburg, 2009 Dressler |
|---|---|
| ISBN-13 | 978-3-7915-1160-3 |
| Einband / Umfang | gebunden , 100 S. |
| Preis | bis 20 € |
| Gattung | Comic |
Untertitel
Comic-Version der berühmten Kästner-Geschichte von der Freundschaft von Pünktchen, dem aus reichem Hause stammenden Mädchen, und Anton, dem Sohn einer armen Mutter
Bewertung
| Eignung für Jahrgangsstufen | 5 - 13 |
|---|---|
| Eignung für Schularten | alle Schularten |
| Eignung für Fächer | Deutsch, Kunst |
Besprechung
Isabel Kreitz, eine der renommiertesten deutschen Comic-Künstlerinnen, hat 2006 schon einmal erfolgreich einen Stoff von Erich Kästner verarbeitet ("Der 35. Mai als Comic"). Jetzt lässt sie als neues Meisterstück die exzellente zeichnerische Version eines weiteren Kästner-Kinderbuches folgen: Die Geschichte von dem aus reichem Hause stammenden Mädchen, genannt Pünktchen, und Anton, Sohn einer armen Mutter, deren Freundschaft in einem Kriminalfall bestehen muss, in dem das gemeine Kindermädchen eine große Rolle spielt. Kreitz hält sich dabei erneut ganz streng an die literarische Vorlage, bis hin zur wortwörtlichen Übernahme vieler Dialoge. Zeichnerisch orientiert sie sich wieder vollständig am Illustrator der Erstausgabe, Walter Trier - das geht so weit, dass viele Figuren und Einzelbilder den Originalen bis in Details entsprechen: die Figuren mit den runden, freundlichen Gesichtern, die liebevoll gezeichneten Details aus dem Berliner Alltag. Ein wie aus der Zeit gefallenes Bilderbuch ist hier entstanden! Kreitz zeichnet die Figuren nicht nur mit größter Sorgfalt. Ganz behutsam und fast unmerklich hat sie die Charaktere auch etwas modernisiert. Der Comic ist in der Farbgebung der seinerzeitigen Titelbilder komplett koloriert. Wie der Vorgänger sehr empfehlenswert!
Hinweise für den Unterricht
Bei zunehmendem Ganztagesunterricht sind solche Bände auch für die Mittagspausen zu empfehlen: Der Comicstil reizt auch viele Jungen, bietet angenehme Unterhaltung und bringt sie doch zum Lesen. Ein breites Interesse bei Schülern ab der 5. Jahrgangsstufe dürfte sicher sein.
