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Der Elfenwald
von Augarde, Steve
| erschienen | Würzburg, 2006 Arena |
|---|---|
| ISBN-10 | 3-401-05828-2 |
| ISBN-13 | 978-3-401-05828-3 |
| Einband / Umfang | gebunden , 456 Seiten |
| Preis | bis 20 € |
| Gattung | Fantasy |
Untertitel
Beim Ausbruch des 1. Weltkriegs wird die 12-jährige Celandine ins Internat geschickt. Als "Halbdeutsche" wird sie schikaniert und reißt aus. Zuflucht findet sie beim Kleinen Volk, das sie vor Jahren zufällig entdeckt hat und das ihr anfangs eher feindlich gesinnt war.
Bewertung
| Eignung für Jahrgangsstufen | 8 - 10 |
|---|---|
| Eignung für Schularten | alle Schularten |
| Eignung für Fächer | Deutsch |
Besprechung
Der zweite Band der Trilogie über das Kleine Volk springt zurück zur Geschichte von Celandine, der Urgroßtante von Midge, der Protagonistin des ersten Bandes. Durch Zufall entdeckt die zwölfjährige Celandine während eines Festes eine der fünf Sippschaften des Kleinen Volkes. Diese begegnen ihr anfangs sehr ablehnend. Celandine aber kann die Elfen nicht vergessen, vor allem, weil es ihr in ihrer familiären Welt überhaupt nicht mehr gefällt.
Beim Ausbruch des 1. Weltkriegs wird sie ins Internat geschickt, wo sie von ihren Schulkameradinnen als "Halbdeutsche" schikaniert wird. Sehr lebhaft werden die Grausamkeiten von Celandines Klassenkameraden geschildert und die Einsamkeit und Verzweiflung, unter der sie leidet. Hier entdeckt sie aber auch ihre Fähigkeit Menschen und Tiere zu heilen. Als ihr Bruder im Krieg fällt, reißt sie aus und sucht bei dem Elfenvolk Zuflucht.
Dem Kleinen Volk droht ein schlimmer Bürgerkrieg, da der Stamm der Ickri, der vor Generationen im Streit weggegangen ist, mit ihrem kostbaren Prüfstein zurückgekehrt ist, um den dazu gehörigen Orbis, der im Elfenwald gehütet wird, einzufordern.
In diesem Band stehen Celandines Schicksal, ihre Internatserfahrungen, ihr Erlebnis des Krieges im Vordergrund und nicht so sehr das Kleine Volk. Neben der Fortsetzung der Fantasy-Geschichte ist das Buch aber auch als Anti-Kriegs-Erzählung zu empfehlen.
Beim Ausbruch des 1. Weltkriegs wird sie ins Internat geschickt, wo sie von ihren Schulkameradinnen als "Halbdeutsche" schikaniert wird. Sehr lebhaft werden die Grausamkeiten von Celandines Klassenkameraden geschildert und die Einsamkeit und Verzweiflung, unter der sie leidet. Hier entdeckt sie aber auch ihre Fähigkeit Menschen und Tiere zu heilen. Als ihr Bruder im Krieg fällt, reißt sie aus und sucht bei dem Elfenvolk Zuflucht.
Dem Kleinen Volk droht ein schlimmer Bürgerkrieg, da der Stamm der Ickri, der vor Generationen im Streit weggegangen ist, mit ihrem kostbaren Prüfstein zurückgekehrt ist, um den dazu gehörigen Orbis, der im Elfenwald gehütet wird, einzufordern.
In diesem Band stehen Celandines Schicksal, ihre Internatserfahrungen, ihr Erlebnis des Krieges im Vordergrund und nicht so sehr das Kleine Volk. Neben der Fortsetzung der Fantasy-Geschichte ist das Buch aber auch als Anti-Kriegs-Erzählung zu empfehlen.
