Gesamtkatalog - alle Rezensionen des Leseforums
Martyn Pig
von Brooks, Kevin
| erschienen | München, 2004 Deutscher Taschenbuch Verlag |
|---|---|
| ISBN-10 | 3-423-70866-2 |
| Einband / Umfang | kartoniert , 287 Seiten |
| Preis | bis 10 € |
| Gattung | Roman |
Untertitel
Martyns Vater, ein gewalttätiger Alkoholiker, kommt bei einem häuslichen Unfall ums Leben. Aber Martyn traut sich nicht, den Vorfall der Polizei zu melden, um nicht in Verdacht zu geraten, und verstrickt sich so in immer tiefere Verwicklungen.
Bewertung
| Eignung als Klassenlektüre | gut geeignet |
|---|---|
| Eignung für Jahrgangsstufen | 8 - 9 |
| Eignung für Schularten | Gymnasien, Realschulen |
| Eignung für Fächer | Deutsch |
Besprechung
Der Vater des 14-jährigen Martyn ist schwerer Alkoholiker und gewalttätig. Martyn liebt es, Krimis zu lesen und zu sehen. Als er gerade seine Lieblingsserie am Fernsehen schauen will, nervt der Vater, es kommt zu einem Handgemenge, der betrunkene Vater stürzt und ist tot.
Martyn ruft nicht gleich die Polizei, sondern steht unter Schock und weiht seine 17-jährige Freundin Alex ein. Als beide am nächsten Tag einen Brief mit der Ankündigung einer Erbschaft über £ 30.000 finden, scheint es endgültig zu spät zu sein, um die Polizei zu rufen ohne unter Verdacht zu geraten. Alex‘ Freund Dean hilft bei der Beseitigung der Leiche von Martyns Vater mit, aber Martyn erkennt nicht, dass Alex ganz gerissen nur das Geld im Kopf hat und ihn linkt und sogar Dean „beseitigt“. Dann ist Alex verschwunden, die Leiche wird doch entdeckt, aber Martyn kann man eine Tatbeteiligung nicht nachweisen, was letztlich an dessen Krimigespür und dem fehlenden Motiv liegt. Martyn kommt schließlich bei einer Tante unter, die zwar auch alkoholkrank, aber nicht gewalttätig ist.
Martyn ruft nicht gleich die Polizei, sondern steht unter Schock und weiht seine 17-jährige Freundin Alex ein. Als beide am nächsten Tag einen Brief mit der Ankündigung einer Erbschaft über £ 30.000 finden, scheint es endgültig zu spät zu sein, um die Polizei zu rufen ohne unter Verdacht zu geraten. Alex‘ Freund Dean hilft bei der Beseitigung der Leiche von Martyns Vater mit, aber Martyn erkennt nicht, dass Alex ganz gerissen nur das Geld im Kopf hat und ihn linkt und sogar Dean „beseitigt“. Dann ist Alex verschwunden, die Leiche wird doch entdeckt, aber Martyn kann man eine Tatbeteiligung nicht nachweisen, was letztlich an dessen Krimigespür und dem fehlenden Motiv liegt. Martyn kommt schließlich bei einer Tante unter, die zwar auch alkoholkrank, aber nicht gewalttätig ist.
Hinweise für den Unterricht
Ein insbesondere durch die raffinierte Erzählperspektive und die Figurenzeichnung fesselnder Roman, der in der 8. Jahrgangsstufe als Lektüre gut denkbar ist zur Besprechung der Struktur von Detektiv- bzw. Kriminalgeschichten. Thematisch ist er einsetzbar zur Besprechung von Schuld und Verantwortung.
